Viele Unternehmenswebseiten laufen bis heute auf Joomla 3 – oft sogar noch mit PHP 5.6 im Hintergrund. Was jahrelang zuverlässig funktioniert hat, ist inzwischen ein ernstes Risiko: Beide Technologien sind seit Jahren „End of Life" und erhalten keinerlei Sicherheitsupdates mehr. Ein einfaches Joomla Update per Knopfdruck genügt hier nicht – nötig ist eine sauber geplante Joomla-Migration. Wir erklären, warum, und was dabei zu beachten ist.
Warum Joomla 3 und PHP 5.6 zum Risiko geworden sind
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache:
- PHP 5.6 wird seit dem 31. Dezember 2018 nicht mehr unterstützt – also seit über sieben Jahren keine Sicherheitsupdates mehr.
- Joomla 3 hat am 17. August 2023 sein offizielles Lebensende erreicht. Auch der verlängerte Sicherheitssupport (eLTS) ist im Februar 2025 ausgelaufen.
Das Ergebnis: Für diese Systeme gibt es keine Sicherheitspatches mehr. Jede neu entdeckte Lücke bleibt dauerhaft offen – eine Einladung für automatisierte Angriffe. Hinzu kommt: Immer mehr Hosting-Anbieter schalten PHP 5.6 endgültig ab. Wenn das passiert, ist die Webseite von einem Tag auf den anderen schlicht nicht mehr erreichbar.
Warum ein einfaches Update nicht funktioniert
Der entscheidende Punkt, den viele unterschätzen: Der Sprung von Joomla 3 auf Joomla 5 oder Joomla 6 ist kein Update, sondern eine Migration. Zwischen den Versionen liegen grundlegende technische Änderungen. Man kann nicht einfach „auf Aktualisieren klicken".
Der offizielle Weg führt in mehreren Stufen über die Versionen hinweg – von Joomla 3.10 über Joomla 4 und Joomla 5 bis hin zu Joomla 6. Jede Stufe bringt eigene Hürden mit sich:
- Templates: Designs aus Joomla 3 sind mit Joomla 5/6 nicht kompatibel und müssen in aller Regel komplett neu aufgebaut werden.
- Erweiterungen: Viele ältere Komponenten und Plugins existieren für aktuelle Joomla-Versionen gar nicht mehr – es braucht passende Nachfolger oder Alternativen.
- PHP-Version: Aktuelles Joomla setzt moderne PHP-Versionen voraus. Der gesamte Code und alle Erweiterungen müssen damit zuverlässig laufen.
- Inhalte & SEO: Beiträge, Bilder und vor allem die bestehenden URLs müssen sauber übernommen werden, damit Rankings und Google-Sichtbarkeit erhalten bleiben.
Wird das unvorbereitet angegangen, endet es häufig in einer zerschossenen Seite, defekten Funktionen oder verlorenen Inhalten. Eine Migration gehört deshalb geplant, getestet und in einer geschützten Umgebung vorbereitet – nicht im laufenden Live-Betrieb improvisiert.
Die Chance: nicht nur migrieren, sondern modernisieren
Eine anstehende Migration ist gleichzeitig die beste Gelegenheit, die eigene Webseite grundlegend zu modernisieren. Statt ein altes Design mühsam nachzubauen, lohnt sich oft der Schritt zu einer frischen, schnellen und mobil optimierten Lösung – mit besserer Ladezeit, sauberer Technik und einem zeitgemäßen Auftritt.
Je nach Ausgangslage ist das entweder eine klassische Migration innerhalb von Joomla oder ein schlanker, wartungsarmer Neuaufbau. Was im Einzelfall sinnvoller ist, lässt sich erst nach einer ehrlichen Analyse der bestehenden Seite beurteilen.
Unser Angebot: Analyse & Migrationsvorschlag
Sie betreiben noch eine ältere Joomla-Seite – vielleicht sogar mit PHP 5.6 – und wissen nicht, wie aufwendig der Umstieg wäre? Wir schauen uns Ihre bestehende Seite an und erstellen Ihnen einen konkreten Vorschlag.
Das umfasst:
- eine Analyse Ihrer aktuellen Joomla-Installation (Version, PHP, eingesetzte Erweiterungen und Template),
- eine ehrliche Einschätzung zu Sicherheitszustand und Handlungsbedarf,
- einen klaren Migrationsvorschlag – inklusive der Frage „klassische Migration oder Neuaufbau?" – mit Aufwand und Ablauf.
So wissen Sie genau, wo Sie stehen und welcher Weg für Sie der richtige ist – ohne Risiko und ohne Überraschungen.
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Warten Sie nicht, bis Ihr Hoster PHP 5.6 abschaltet oder die nächste Sicherheitslücke zuschlägt. Ein geplanter Umstieg ist immer günstiger und ruhiger als eine Notfall-Rettung.